Kernkonzepte

End-of-Day Markup

Eine tägliche Übung, bei der du Charts im Nachhinein markierst — Zonen, Struktur und jeden verfügbaren Einstieg identifizieren

Ein End-of-Day Markup ist ein strukturiertes tägliches Review, bei dem du nach der Trading-Session deine Charts markierst. Du identifizierst was auf allen Timeframes passiert ist (4H, 15m, 5m, 1m), markierst jede Supply- und Demand-Zone, notierst jeden Strukturbruch und identifizierst jede gültige Einstiegsmöglichkeit — nicht nur die, die du genommen hast. Der Prozess nutzt ein separates Chart-Layout (getrennt von deinen Live-Trading-Charts) mit vier Bildschirmen: 4H für Makro-Kontext, 15m für Tagesstruktur, 5m für Zonen-Verfeinerung, und 1m für Session-Einstiege. Für jede Session (London, New York) erfasst du das verfügbare R und das tatsächlich erreichte R. Diese tägliche Übung dient mehreren Zwecken: (1) Wiederholung baut Mustererkennung auf. (2) Sie eliminiert FOMO durch Aufzeigen der täglichen Chancen. (3) Sie wirkt als Prognose für die nächste Session. (4) Sie dient gleichzeitig als Fallstudie und Backtesting.

Erkennen

  • Tägliche Übung nach Session-Ende: 4H → 15m → 5m → 1m markieren mit Zonen, Struktur und Einstiegen
  • ALLE gültigen Einstiege markieren, nicht nur genommene Trades — das zeigt blinde Flecken
  • R verfügbar pro Session vs R erzielt tracken — die Lücke ist dein Verbesserungspotenzial
  • Separates Chart-Layout für Markups verwenden, um Live-Trading-Charts sauber zu halten

Vermeiden

  • Nur Tage markieren, an denen du gehandelt hast (jeden Tag markieren)
  • Mehr als 45 Minuten verbringen (Ziel: 15-30 Minuten)
  • Tage auslassen (Konsistenz ist wichtiger als Perfektion)
  • Live-Trading-Charts für Markups verwenden (macht deine Analyse-Charts unübersichtlich)