Kernkonzepte

Don't Fiddle in the Middle (Nicht in der Mitte handeln)

Ein Prinzip, das besagt, nicht aus der Mitte einer Range zu handeln, wo die Richtung unklar ist — halte dich an die Extreme einer Range für höhere Wahrscheinlichkeit

Don't Fiddle in the Middle bedeutet, Trades aus der Mitte einer Range zu vermeiden. Jede Preis-Range hat ein oberes Extrem (Supply), ein unteres Extrem (Demand) und alles dazwischen (die Mitte). Die Mitte ist Entscheidungsgebiet — der Preis hat sich nicht festgelegt, Käufer und Verkäufer sind beide aktiv, und jeder Trade hat ungefähr gleiche Wahrscheinlichkeit zu funktionieren oder zu scheitern. An den Extremen liegt der Vorteil: klare Invalidierung (wenn der Preis das Extrem durchbricht, scheitert das Setup), besseres R:R (dein Ziel ist das gegenüberliegende Extrem), höhere Wahrscheinlichkeit für Reaktionen (Liquiditätspools an den Extremen) und Übereinstimmung mit Higher-Timeframe-Zonen. Wenn du dir über die Richtung unsicher bist, erzwinge keinen Trade aus der Mitte. Warte, bis der Preis ein Extrem erreicht. Die einzige Ausnahme: wenn der Trend auf dem 4H klar etabliert ist, werden Mittelbereichs-Zonen handelbar, weil der Richtungsbias die Unsicherheit beseitigt. In einem bärischen Trend ist jede Supply-Zone ein potenzieller Short — auch in der Mitte.

Erkennen

  • Definiere die Range: höchstes Hoch und tiefstes Tief der aktuellen Struktur
  • Oberes Extrem = Supply-Zone oben. Unteres Extrem = Demand-Zone unten. Mitte = alles dazwischen.
  • Warte, bis der Preis ein Extrem erreicht, bevor du nach Einstiegen suchst
  • Ausnahme: Mittelbereichs-Zonen werden handelbar, wenn die 4H-Richtung klar etabliert ist

Vermeiden

  • Trades in der Mitte einer Range eingehen, wenn die Richtung unklar ist
  • Richtung aus der Mitte raten — die Mitte hat keinen Richtungsvorteil
  • Einen temporären Bounce in der Mitte mit einer echten Umkehr verwechseln
  • Diese Regel starr anwenden, wenn ein klarer Trend Mittelbereichs-Zonen gültig macht