Entry-Model-Auswahl
Ein Entry-Model wählen (aggressiv oder konservativ), über 100+ Trades meistern, dann bewerten — hör auf zwischen Modellen zu wechseln
Es gibt mehrere Entry-Models, weil Trader den niedrigeren Timeframe unterschiedlich verarbeiten. Alle Modelle teilen dieselbe Prämisse: der Preis betritt eine Higher-Timeframe-Zone, der niedrigere Timeframe zeigt Intention in deine Richtung, eine Reaktion auf nahegelegene Supply/Demand scheitert, und du steigst beim Scheitern ein. Die Unterschiede liegen darin, wie viel Bestätigung du brauchst — aggressive Modelle brauchen weniger Strukturbrüche (besserer Einstiegspreis, niedrigere Winrate, höheres R:R), während konservative Modelle mehr Bestätigung brauchen (etwas schlechterer Einstieg, höhere Winrate, niedrigeres R:R). Das entscheidende Prinzip ist Konsistenz: ein Modell wählen und über 100+ Trades anwenden bevor du bewertest. Zwischen Modellen nach ein paar Verlusten zu wechseln verhindert, dass du aussagekräftige Daten sammelst, Mustererkennung entwickelst und das Vertrauen aufbaust das aus bewiesenen Ergebnissen kommt. Ein mittelmäßiges Modell konsequent ausgeführt schlägt das „beste" Modell inkonsequent ausgeführt.
✓Erkennen
- •Alle Modelle teilen dieselbe Prämisse: Zonen-Interaktion → Intention → Reaktions-Scheitern → Entry
- •Aggressive Modelle: weniger Bestätigungen, besserer Einstieg, niedrigere Winrate, höheres R:R
- •Konservative Modelle: mehr Bestätigungen, höhere Winrate, etwas schlechterer Einstieg
- •Konsistenz über 100+ Trades ist wichtiger als welches spezifische Modell du wählst
⚡Vermeiden
- →Zwischen Entry-Models nach ein paar Verlusten wechseln (kein Modell bekommt genug Daten)
- →Das Modell von jemand anderem kopieren ohne es an deine eigene Mustererkennung anzupassen
- →Verschiedene Modelle für verschiedene Kontexte verwenden bevor du ein Modell gemeistert hast
- →Das Modell basierend auf Gefühlen optimieren statt auf Daten aus 100+ Trades