Kernkonzepte

Trade-Management

Die vierte Säule: vordefinierte Regeln für Stop-Loss, Ziele, Teilverkäufe, Breakeven und Kriterien für manuelles Schließen

Trade-Management ist alles was nach dem Einstieg passiert — und alles davon sollte vor dem Trade entschieden werden. Die Stop-Loss-Platzierung geht unter den Swing des Entry-Legs (nicht verhandelbar). Ziele kommen vom nächsten strukturellen 4H-Level, nicht von festen R:R-Zahlen. Teilverkauf-Strategien umfassen feste R:R-Teilverkäufe (50% bei 2:1, dann auf Breakeven), strukturbasierte Teilverkäufe (an der ersten intermediären Supply/Demand-Zone schließen) oder keine Teilverkäufe (volles Ziel oder Stop-Loss). Breakeven-Trigger sind strukturell: auf Breakeven verschieben nachdem das Entry-Leg in deine Richtung bricht, oder nach dem ersten Teilverkauf. Kriterien für manuelles Schließen umfassen Thesis-Invalidierung (4H-Struktur dreht gegen dich), keine Reaktion innerhalb einer angemessenen Zeit und bevorstehende High-Impact-News. Management-Entscheidungen die „im Moment" getroffen werden sind emotional — der Plan entfernt Emotionen aus jeder Entscheidung nach dem Einstieg.

Erkennen

  • Stop unter dem Entry-Leg-Swing, Ziel am nächsten strukturellen 4H-Level, mindestens 3:1 R:R
  • Teilverkauf-Strategie im Voraus gewählt: festes R:R, strukturbasiert oder keine Teilverkäufe
  • Breakeven nach Entry-Leg-Strukturbruch oder nach erstem Teilverkauf
  • Kriterien für manuelles Schließen vordefiniert: Thesis-Invalidierung, keine Reaktion in Zeit, News bevorstehend

Vermeiden

  • Teilverkäufe oder Breakeven „im Moment" basierend auf Gefühlen entscheiden
  • Feste R:R-Ziele verwenden die Marktstruktur ignorieren (Supply-Zone bei 2,5R, Ziel bei 3R)
  • Zu früh auf Breakeven verschieben (bevor das Entry-Leg bricht = durch Rauschen ausgestoppt)
  • Bei Thesis-Invalidierung weiter halten und auf Erholung hoffen